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aktualisiert 02.02.2012
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Schleswig-Holstein
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Mit den Pflegestützpunkten soll in Schleswig-Holstein nach der 2008 in Kraft getretenen Pflegereform eine bürgernahe Anlaufstelle geschaffen werden, in der Betroffene eine umfassende Beratung und wenn nötig auch Begleitung erhalten können. Dazu sind zum 1. Januar 2009 in einem ersten Schritt die acht bestehenden Trägerunabhängigen Beratungsstellen in den Kreisen Segeberg, Pinneberg, Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg und in den kreisfreien Städten Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg in Pflegestützpunkte überführt worden. Ziel ist es, schnellstmöglich in allen Kreisen und kreisfreien Städten je einen Stützpunkt einzurichten.
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Wo Sie bereits heute kompetente und umfassende Hilfe in den Pflegestützpunkten erhalten, erfahren Sie durch einen Klick auf den Stadtnamen.
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„Der alte Mensch“, der einem bestimmten Altersbild entspricht, existiert immer weniger. Die Gruppe der älteren Menschen ist vielfältig, sie hat sehr differenzierte Bedürfnisse und Vorstellungen über ihre Lebensgestaltung. Hinzu kommt, dass die Zahl älterer Menschen durch sinkende Geburtenraten, verändertem Gesundheitsbewusstsein und medizinischem Fortschritt sowohl absolut als auch relativ in Schleswig-Holstein erhöht ist. Eine Seniorenpolitik, die den demographischen und sozialstrukturellen Veränderungen Rechnung trägt, muss ansetzen an den Interessen, Fähigkeiten und Neigungen der älteren Generation
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(Kompetenzmodell). Diese Ressourcen dürfen nicht brachliegen, sondern müssen sinnvoll in unser gesellschaftliches Zusammenleben eingebracht werden können. Ein moderner Staat muss die Handlungspotentiale und Kompetenzen aller Altersgruppen nutzen und deren aktive und verantwortliche Beteiligung an der Bewältigung der sozialen Herausforderungen fördern. Eigeninitiative und bürgerschaftliches Engagement sind Ausdrucksformen dieser Beteiligung.
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Die Seniorenpolitik gewinnt in Schleswig-Holstein zunehmend an Bedeutung. So wurde 2008 das Landesprogramm Älter werden in Schleswig-Holstein ins Leben gerufen, das darauf zielt, Konsequenzen aus dem demografischen Wandel zu ziehen und konkrete Handlungsempfehlungen für Staat und Bürgergesellschaft zu entwickeln. Es soll insbesondere die Lebensqualität älterer Menschen, letztlich aber aller Generationen verbessern.
Die Familien- und Generationsbeziehungen unterliegen tief greifenden Veränderungen, die auch die Lebenssituation älterer Menschen bestimmen. Allein arbeitsplatzbedingte Wohnortwechsel haben zur Folge, dass die Stabilität sozialer Netze abnimmt und bei älteren Menschen Tendenzen zur Individualisierung verstärken. Zudem wird die Zahl der älteren Menschen, die keine Kinder haben, allmählich ansteigen und aus diesem Grund andere Anforderungen an ihre sozialen Netzwerke und einen professionellen Unterstützungsbedarf stellen.
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Neben dem Aspekt der „Aktivierung“ von älteren Menschen und der Stärkung ihrer Selbständigkeit ist also auch in Zukunft die Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung älterer Menschen auf hohem Niveau ein wesentlicher Bestandteil jeder verantwortungsvollen Sozial- und Seniorenpolitik.
Vor diesem Hintergrund ist die Politik der Landesregierung für ältere Menschen auch weiterhin auf vier Ziele ausgerichtet: n auf die Schaffung und Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für eine möglichst selbständige und selbst bestimmte Lebensführung im Alter, n auf die Verbesserung der Möglichkeiten der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe älterer Menschen n auf die Weiterentwicklung von Diensten und Dienstleistungen der Hilfen für ältere Menschen und n auf ein solidarisches Miteinander der Generationen.
Zur Verwirklichung dieser Politik hat die Landesregierung n durch Änderung des Kommunalverfassungsrechts die Möglichkeit geschaffen, kommunale Seniorenbeiräte einzurichten, n die Fort- und Weiterbildungsangebote für Seniorinnen und Senioren systematisch ausgeweitet n die Landesinitiative Bürgergesellschaft eingerichtet, um die Rahmenbedingungen für das bürgerschaftliche Engagement zu verbessern und den Erfahrungsaustausch von Jung und Alt zu intensivieren, n neue Wohnformen für ältere Menschen entwickelt und gefördert, um den möglichst langen Verbleib in der eigenen Häuslichkeit zu gewährleisten, n die Qualität in der Pflege ständig weiterentwickelt.
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Schleswig-Holstein stellt geographisch den südlichen Abschluss der Halbinsel Jütland und den nördlichen Teil der Norddeutschen Tiefebene dar. Es hat eine Fläche von 15.799,38 qkm und 2.837.810 Einwohner die Landeshauptstadt ist Kiel mit 235.366 Einwohnern. Der Wahlspruch von Schleswig Holsten lautet: “ Up ewig ungedeelt “ ( auf ewig ungeteilt ). Schleswig Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands und wird als das Land zwischen den Meeren – Nordsee und Ostsee – bezeichnet. Schleswig-Holstein ist das kleinste Flächenland nach dem Saarland, es grenzt im Norden an Dänemark, im Süden an die Länder Hamburg und Niedersachsen sowie im Südosten an Mecklenburg-Vorpommern.
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Leuchtturm Nordsee
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National- und Naturparks Das Land beherbergt mit dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, dem größten Nationalpark Mitteleuropas. Zusätzlich bestehen fünf Naturparks, die am Westensee, in Aukrug, in der Holsteinischen Schweiz und um die Lauenburgischen Seen liegen, von denen jedoch keiner Meeres- oder Küstengebiete einschließt. Unmittelbar an den Naturpark Lauenburgische Seen schließt in Mecklenburg Vorpommern das Biosphorenreservat Schaalsee an.
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In Schleswig Holstein hat der Tourismus eine weit größere Bedeutung als in den meisten anderen Bundesländern.
Besonders die nordfriesischen Inseln (allen voran die Insel Sylt) erfreuen sich großer Beliebtheit bei den - zumeist deutschen Touristen, doch auch die Ostseebäder (z. B. Timmendorfer Strand, Ostseebad Laboe, Eckernförde, oder Glücksburg) sind von großer Bedeutung.
Der Nord-Ostsee-Kanal ist mit über 41.000 Schiffsbewegungen jährlich die meistgenutzte künstliche Wasserstraße der Welt.
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Schleswig-Holstein ist traditionell ein strukturschwaches Land mit nur zwei Großstädten, Kiel und Lübeck. Auch die Wiedervereinigung von 1990, durch die Schleswig-Holstein vom Nehmer- zum Geberland im Länderfinanzausgleich wurde, hatte ökonomisch ungünstige Folgen; der Abbau von Bundeswehr und Marine traf die Wirtschaft des Bundeslandes besonders hart.
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Die Hafenstädte an der Ostküste (insbesondere Flensburg, Kiel und Lübeck) mit Handel, Verkehr und Schiffbau stellen einen stabilitätsfaktor des Landes dar.
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