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aktualisiert 16.05.2012
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Pflegemisere – Kreis handelt (newsclick.de 06.03.2011)
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Im Kreishaus II wird im April ein Stützpunkt eingerichtet – Leiter wird noch gesucht
GIFHORN 06.03.2011: Gifhorn hinkt noch hinterher. In den Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg ernten die Pflegestützpunkte großen Zulauf, im April sollen sich endlich auch die Gifhorner zentral und neutral über Möglichkeiten der Pflege informieren können.
Sozialamtsleiter Bernd-Günter Schwabe versucht seit einiger Zeit die Kannbestimmung des Landes auch im Landkreis umzusetzen. Im Dezember stimmte der Kreistag zu, einen Pflegestützpunkt im Kreishaus II einzurichten. "Wir sind zurzeit intern auf der Suche nach einem Chef für die Aufgabe", sagte Schwabe. Insgesamt sollen fünf Mitarbeiter beratend tätig sein. Auf zwei Stellen verteilt. Sie werden bereits geschult.
Der Kreis will also Licht in das Dickicht des Pflegedschungels bringen, wie der Sozialamtsleiter es formuliert. Die Vorbereitungen räumlicher Natur liefen bereits, es werde ein Bereich so hergerichtet, dass die Bevölkerung auf leichtem Weg an Informationen kommt.
Neben der zentralen Anlaufstelle sollen in 14-tägigem Rhythmus in den Samtgemeinden Sprechstunden abgehalten werden. Wenn der Landkreis den Pflegestützpunkt bekommt, soll auf jeden Fall eine Außenstelle im Papenteich die Beratung vor Ort sicherstellen. "Wir haben uns bereits um den Standort beworben", hatte Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel jüngst verkündet.
Im Februar 2010 hatte Braunschweig den niedersachsenweit ersten Pflegestützpunkt eröffnet, in dem die Kassen, Land und Kommunen Beratung und Unterstützung für gesetzlich Versicherte bündeln. Mehr als 1000 Pflegebedürftige und Angehörige haben das Angebot genutzt, sich rund ums Thema Pflege zu informieren. Auch in Salzgitter Wolfsburg und Helmstedt wurden gute Erfahrungen mit der Anlaufstelle gemacht.
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Künftig mehr Pflege (Frankfurter Neue Presse 04.03.2011)
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Erster Stadtrat Norbert Fischer spricht über Demografie und Seniorenbetreuung
Wie sieht es in 20 Jahren mit der Versorgung der Pflegebedürftigen in Friedrichsdorf aus? Das war die zentrale Frage des ersten Runden Tischs zum Thema Pflege, zu dem der Magistrat eingeladen hatte.
Friedrichsdorf 04.03.2011: Die Zahlen aus dem kommunalen Altenhilfeplan «Senioren in Friedrichsdorf», den die Mitarbeiter des Jugend- und Sozialamts im Auftrag des Magistrats im August 2009 erstellt haben, haben die Verantwortlichen wachgerüttelt: In den kommenden 20 Jahren wird sich die Zahl der Menschen die älter als 80 Jahre alt sind, in Friedrichsdorf mehr als verdoppelt haben. Damit steigt voraussichtlich auch die Zahl der Menschen, die möglicherweise pflegebedürftig werden.
«Der Seniorenbeirat hat uns zu diesem Bericht angeregt», erläutert der Erste Stadtrat Norbert Fischer (CDU). «Wir haben einen sehr aktiven Seniorenbeirat in unser Stadt, der sich viele Gedanken um die Zukunft und um die demografische Entwicklung macht», betont Fischer. Und diese Entwicklung verlange Veränderungen und mache moderne Pflegekonzepte erforderlich.
So kam der Magistrat jetzt der Empfehlung nach, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen – in Form eines Runden Tischs zum Thema Pflege. Der Erste Stadtrat hatte dazu ins Forum Friedrichsdorf eingeladen.
Konzepte
Wie Konzepte für die Zukunft aussehen können und wie das Problem aufzufangen ist, darüber sprachen jetzt die Teilnehmer. Unter ihnen waren, außer dem Seniorenbeirat, auch Vertreter verschiedener Selbsthilfe- und Betreuungsgruppen, der Altenheime sowie der ortsansässigen ambulanten und teilstationären Pflegedienste. Einig seien sich alle Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen, dass die Situation der Pflege zu verbessern und an Missständen zu arbeiten sei. «Mit dem Ziel, mit wenig Geld möglichst viel zu erreichen», so der Sozialdezernent.
«Um für die Zukunft besser aufgestellt zu sein, planen wir eine Vernetzung aller mit Pflege befassten Einrichtungen unserer Stadt.» Zudem soll es beim Internetauftritt der Stadt Friedrichsdorf verschiedene Links zum Thema Pflegeangebote geben.
Ein wichtiges Thema, das beim Runden Tisch diskutiert wurde, war das Haus Dammwald: 2014 läuft der Mietvertrag der Arbeiterwohlfahrt für ihr Alten- und Pflegeheim aus. «Wir haben seitens der Stadt großes Interesse, dass diese Einrichtung weiter bestehen bleibt», betont der Erste Stadtrat. «Das haben wir auch schon mehrfach der AWO signalisiert.» Zudem denken die Teilnehmer der Runde darüber nach, in Friedrichsdorf eine Selbsthilfegruppe für pflegebedürftige Angehörige zu gründen. «Außerdem will unser Seniorenbeirat Aufklärung über die Pflege und Hilfe leisten.»
Fest steht: Mindestens einmal im Jahr wird der Runde Tisch zum Thema Pflege künftig tagen. «In diesem Jahr werden wir uns in der zweite Jahreshälfte sogar ein zweites Mal treffen», so der Erste Stadtrat. «Dann wird unter anderem der neue Pflegestützpunkt Hochtaunuskreis vorgestellt. Auch die Zukunft des Hauses Dammwald wird uns weiter beschäftigen.»
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Alles unter einem Dach Die gute Nachricht (Schwarzwälder Bote “Strohgäu Extra” 03.03.2011)
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Ludwigsburg 03.03.2011: Die Pflege der Menschen im Alter ist ein wichtiges Thema. Das hat die Politik längst erkannt, ob sie es richtig angepackt hat, ist ein anderes Thema - heute aber ist für ältere Zeitgenossen ein besonderer Tag. Da werden im Strohgäu einige Beratungsstellen zu besonderen Orten: Pflegestützpunkt heißt das Ganze. Davon gibt es im Landkreis Ludwigsburg nur zwei - einen direkt im Kreishaus, und ein zweiter erstreckt sich von Bietigheim bis ins Strohgäu. Dieser ist aufgeteilt in die Filialen in den Rathäusern von Korntal, Ditzingen, Gerlingen, Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen.
Netzwerk sagt man dazu heute - und hat damit ein altes Bild vor Augen: den Fischer der mit seinem Netz möglichst viele Fische einfängt. In unserem Fall sind jedoch alte Menschen gemeint, dazu ihre Angehörigen und die Pfleger. Immerhin kann sich Gerlingen eines besonderen Titels rühmen: es ist die Kommune mit den meisten alten Menschen im Kreis. Deshalb hat die Stadt den Prozess "Gemeinsam älter werden" gestartet. Die Senioren haben Anstöße gegeben, die über das Verabreden von Waldspaziergängen hinausgehen. Einen Seniorenrat zum Beispiel, der die Wege und Gassen auf Rollatortüchtigkeit überprüft. Man sieht: in den Pflegestützpunkten gibt es viele sinnvolle Ratschläge. So sei es!
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Pflegestützpunkt offiziell eröffnet (Die Mark-online 02.03.2011)
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Falkensee 02.03.2011: Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske (SPD) hat am Mittwoch den neuen Pflegestützpunkt im Falkenseer Gesundheitszentrum offiziell eröffnet. Künftig können sich dort pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige fachkompetent beraten lassen.
Weil die Menschen auch im Havelland immer älter werden, sieht sich die Landesregierung angesichts des steigenden Pflegebedarfs seit längerer Zeit zum Handeln gezwungen. „Wir müssen diesen Leuten helfen und ihnen stärker zu Seite stehen. Oftmals wollen ältere Menschen selbstbestimmt leben.
Das stellt die Familien vor großen Herausforderungen. Pflegestützpunkte bieten den Betroffenen passgenaue Hilfen aus einer Hand an“, erklärte Günter Baaske. Brandenburgweit ist es mittlerweile die 17. Einrichtung ihrer Art. Sie wird nunmehr vom Kreis Havelland und der AOK Nordost getragen.
„2009 haben wir als AOK den ersten Pflegestützpunkt in Brandenburg eingeweiht. Mittlerweile gibt es ein landesweites Netz dieser Beratungseinrichtungen, die sehr gut angenommen werden“, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK, Gerlinde König.
Die Beratung soll hierbei jedoch nicht nur für die Betroffenen ein Angebot sein, sondern auch für die Pfleger. Wichtig sei König hierbei vor allem die individuelle Beratung, bei der auch Schwerpunkte abgedeckt werden sollen, die von den Betroffenen in Pflegefragen zuvor nicht bedacht worden sind. „Auf viele Ideen kommt man selbst manchmal nicht.“
Beraten werden sollen Interessierte auch in Fragen, wie Wohnungen altersgerecht und barrierearm umgebaut werden können. „Wir legen großen Wert darauf, dass ambulante Versorgungen vor stationären Einrichtungen stehen“, so Baaske.
In Brandenburg ist nunmehr der Aufbau von Pflegestützpunkten in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt nahezu abgeschlossen. Dass Falkensee nicht zu den ersten Städten gehörte, die diesen Dienst anbietet, musste auch Landrat Burkhard Schröder zugeben: „Wir haben es uns schwer gemacht.“ Er hofft jedoch, dass sich das Angebot eines regen Zuspruchs erfreut.
Dass die Gartenstadt keine Pioniersarbeit geleistet habe, sieht Gerlinde König weniger kritisch. „Somit können wir jetzt ganz anderes beginnen.“ Zum Schluss wünschte der Sozialminister den Mitarbeitern der Pflegestation im Brandenburger-Jargon „immer ‘ne volle Hütte.“
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Früh an später denken (Schwarzwälder Bote 02.03.2011)
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Rottweil 02.03.2011: Wege zu altersgerechtem Wohnen: "Wie wohnen im Alter?" lautete das Thema beim Treff-aktiv des Seniorenrats im Kapuziner. So lange wie möglich in der vertrauten Wohnung, in der Nähe von Freunden und Bekannten zu bleiben, sei das Ziel vieler Senioren, erklärte laut Mitteilung einleitend Herbert Stahl. Dazu aber sei eine altersgerechte Wohnung eine Voraussetzung.
Kreishandwerkerschaft und Kreisseniorenrat wirkten jetzt im Programm "Seniorenfreundliche Handwerkerleistungen" mit dem Pflegestützpunkt des Landkreises, den Wohnberatern des DRK und den Kreditinstituten zusammen, um zuverlässige Bedingungen für eine entsprechende Wohngestaltung anzubieten.
Sabine Rieger vom Pflegestützpunkt zeigte, wie durch schwindende Kraft und Beweglichkeit, durch eingeschränktes Sehen, Hören und Gedächtnis die Wohnung immer mehr zum Lebensmittelpunkt älterer Menschen werde. Kostenlos, unverbindlich und unabhängig von jeweiligen Anbietern informiere der Pflegestützpunkt über Hilfsmöglichkeiten (Telefon 0741/2 44-473 und -474).
Veronika Schenz von der Innungskrankenkasse (IKK) wies darauf hin, dass die meisten Pflegebedürftigen zu Hause betreut würden. Um dabei die Unterstützung der Pflegekassen zu erhalten, sei die Zuordnung zu einer Pflegestufe durch den Medizinischen Dienst Voraussetzung. Dann aber könnten Veränderungen in der Wohnung, die direkt die Pflege erleichtern, von der jeweiligen Pflegekasse gefördert werden.
Rechtzeitig die Wohnung altersgerecht zu machen, war die Aufforderung von Peter Kommer, Bezirksdirektor der Landesbausparkasse (LBS). Nicht erst im Notfall, sondern mit Blick auf ein langes Altersleben lohne ein frühzeitiger Umbau besonders.
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Hilfe im Pflegefall (Pressemitteilung der Stadt Salzgitter 01.03.2011)
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Salzgitter 01.03.2011: In Salzgitter gibt es seit 2010 einen Pflegestützpunkt, dessen Ziel es ist, Menschen, die selbst pflegebedürftig geworden sind oder deren Angehörige kompetent zu beraten und zu helfen.
Die Pflegeberaterinnen vernetzen alle erforderlichen Hilfen und Akteure, zum Beispiel mit dem Arzt, dem Pflegedienst, Betreuer oder einer Person des Vertrauens in Form eines Versorgungsplanes. Im Bedarfsfall finden die Beratungen bei den Pflegebedürftigen zu Hause statt.
Auch Fragen wie und wo nötige Pflegehilfsmitteln beantragt werden können, welche Entlastungsangebote pflegende Angehörige nutzen können, werden hier beantwortet sowie Informationen zu Ehrenamtlichendiensten und Selbsthilfegruppen weitergegeben.
Der Pflegestützpunkt erspart den Ratssuchenden viele Wege durch Hilfe "aus einer Hand". Er wird gemeinsam von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sowie der Stadt Salzgitter betrieben und finanziert.
Der Stützpunkt ist im Rathaus in Lebenstedt, im 2. Stockwerk in den Zimmern 227, 228, 229 untergebracht. Die Büros sind barrierefrei zu erreichen.
Telefonisch sind die Mitarbeiterinnen unter den Telefonnummern 05341 / 839-3250 und -4427 erreichbar. Die Diakonie Nachbarschaftshilfe und das Freiwilligen-Zentrum Salzgitter geben Informationen über die Rufnummer 05341 / 839-4428.
Eine Terminvereinbarung für ein persönliches Beratungsgespräch ist jederzeit möglich.
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Tipps und Hilfe aus einer Hand (Baden-online Acher-Rench-Zeitung 01.03.2011)
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Pflegestützpunkt Achern nimmt heute seine Arbeit auf / Oberkircher Zweitstelle wird erst später besetzt. Heute fällt der Startschuss für den Pflegestützpunkt Achern/Oberkirch. Mit der regulären Betreuung Pflegebedürftiger ist jedoch erst ab dem 1. April zu rechnen. Denn erst dann tritt die zweite Beraterin ihren Dienst an.
Oberkirch/Achern 01.03.2011: Ab heute, Dienstag, können Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Verbreitungsgebiet der Acher-Rench-Zeitung einen neuen Dienst in Anspruch nehmen: die Beratung bei der Acherner Außenstelle des Pflegestützpunktes Offenburg. Eine gleichwertige Zweigstelle gibt es Oberkirch Zwei Beraterinnen in Teilzeit bieten jeweils an einem Tag in der Woche Sprechstunden in beiden Rathäusern an. Bei Bedarf sollen sie die Ratsuchenden auch vor Ort besuchen. Sabine Sauer ist dabei für das Gebiet rund um Achern, Bettina Huber für Oberkirch und das Renchtal zuständig.
Während Sauer bereits heute ihre neue Aufgabe übernimmt, wird Bettina Huber frühestens am 1. April einsteigen. Sie kann aus organisatorischen Gründen ihre neue Arbeitsstelle nicht früher antreten. Die Beratungen werden sich daher vorerst auf den Acherner Raum beschränken. An welchen Tagen und zu welchen Zeiten, steht jedoch auch in Achern noch nicht fest.
Achern und Oberkirch können beim Aufbau des Pflegestützpunktes auf bestehende Strukturen zurückgreifen. Die Städte bauen die bisherige Koordinierungsstelle und Demenzagentur Acher-Renchtal aus, die am Ortenau Klinikum in Achern angesiedelt war. »Gleichzeitig wird die Präsenz sowohl in Achern als auch in Oberkirch mit der jeweiligen Raumschaft gestärkt«, erläutert Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach auf ARZ-Anfrage.
Er hält Pflegestützpunkte für wichtige Einrichtungen zur Orientierungshilfe. »Ich weiß aus Erfahrungen in der eigenen Familie, welche Flut an Fragen zu bewältigen ist, wenn ein Angehöriger zum Pflegefall wird«, erzählt er. Guter Rat ist hier teuer. Und nicht jede Pflegeeinrichtung berät neutral
Natürlich haben die Pflegeanbieter das Interesse, ihre eigene Leistung zu verkaufen«, so Muttach.
Beim Pflegestützpunkt werden dem Hilfesuchenden jedoch neutrale Informationen garantiert. Alle Dienste werden hier gebündelt oder vermittelt: ob es um die Aufrechterhaltung des Lebens im eigenen Haushalt geht oder um ein geeignetes Pflegeheim. Laut einer Statistik wird die Zahl der Pflegebedürftigen im Ortenaukreis von derzeit etwa 10 000 im kommenden Jahr auf rund 12 000 ansteigen. Parallel wird auch die Zahl der Ratsuchenden zunehmen. »Der Pflegestützpunkt ist hier die richtige Antwort«, findet Klaus Muttach. Er begrüßt die dezentrale Lösung, die der Ortenaukreis durch die Außenstellen geschaffen hat. Muttach: »Sie gewährleisten kurze Wege.«
Nicht kurz genug, findet Manfred Roth, Vorsitzender des Vincentiusvereins Oppenau. »Für Senioren aus dem oberen Renchtal wird der Weg nach Oberkirch wahrscheinlich zu weit sein«, vermutet er. Vor zwei Jahren folgten das Vincentiushaus und weitere karitative Heime im Renchtal dem Rat des Sozialministeriums, sich rechtzeitig zu positionieren. Das heißt, einen eigenen Pflegestützpunkt für die Raumschaft Renchtal mit Renchen zu schaffen.
Die Häuser planten, einen Beraterdienst einzurichten, der alle fünf Kommunen aufsucht. Die Kommunen saßen mit am Verhandlungstisch, da sie für den Service einen Beitrag entrichten sollten. Die Pläne scheiterten. Da der Ortenaukreis den Wunsch Oberkirchs nach einem Pflegestützpunkt vor Ort erfüllte, wird Roth das Thema nicht wieder aufgreifen. »Ohne Oberkirch wird ein weiterer Pflegestützpunkt finanziell nicht realisierbar sein«, betont er.
Magdalena Weigl, Gemeinderätin in Bad Peterstal-Griesbach, bestätigt Manfred Roths Befürchtung. Sie arbeitet im Pflegeheim »Das Bad Peterstal«, kennt die Bedürfnisse der Senioren und hat sich vor zwei Jahren für den kommunalen Pflegestützpunkt ausgesprochen. Für betagte Menschen sei der Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Oberkirch ein beschwerlicher. Und gerade sie seien es, die am Pflegestützpunkt beraten werden. Weigl ist sich sicher: »Es wird kaum jemand nach Oberkirch fahren.« Sie hätte sich, wie auch Manfred Roth, Sprechstunden vor Ort gewünscht.
Ob Bettina Huber im Außendienst auch nach Bad Griesbach fährt, ist noch ungewiss. »Der Außendienst ist ein völlig neues Konzept, für das noch keine Erfahrungswerte vorliegen«, erläutert Oberbürgermeister Muttach. Er könne noch nicht sagen, wie intensiv dieser Service ausfalle.
HINTERGRUND Die Finanzierung
Pflegestützpunkte sind Eckpfeiler des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes 2008 (PfWG). Sein Ziel: die Pflegeversicherung besser auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen ausrichten. Zur Finanzierung der Maßnahmen erhöhte der Bund die Pflegeversicherungsbeiträge. Im Gegenzug leistet er unter anderem für jeden Pflegestützpunkt eine Anschubfinanzierung in Höhe von 45 000 Euro.
In der Ortenau teilen sich die Kranken- und Pflegekassen sowie der Kreis die Betriebskosten von rund 80 000 Euro im Jahr zu je einem Drittel.
Die 1,0-Stelle in der Außenstelle Oberkirch schlägt mit 64 000 Euro pro Jahr zu Buche. Der Kreis beteiligt sich daran mit 34 700 Euro, Oberkirch und Achern übernehmen je 14 800 Euro jährlich. ske
STICHWORT Pflegestützpunkt
Pflegestützpunkte (PSP) dienen als erste Informations- und Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige bei allen Fragen rund um das Thema Pflege. Betroffene, Angehörige und alle am Prozess beteiligten Personen werden träger- und anbieterübergreifend wettbewerbsneutral beraten. Darüber hinaus soll der PSP die originären Beratungsangebote der Kranken- und Pflegekassen sowie der Altenhilfe unter einem Dach bündeln. Das Land Baden-Württemberg bewilligte insgesamt 50 Pflegestützpunkte, einen davon im Ortenaukreis. Er ist in Offenburg angesiedelt und koordiniert die vier Außenstellen Achern (mit Oberkirch), Kehl, Lahr und Haslach.
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Zu Hause statt im Heim (Märkische Allgemeine 01.03.2011)
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Brandenburg will ambulante Strukturen für Pflege stärken
Potsdam 01.03.2011: Mit einer Stärkung ambulanter Strukturen will Sozialminister Günter Baaske (SPD) die häusliche Pflege von älteren Menschen stärken und die Zahl der Heimeinweisungen verringern. Ältere wollen in der Regel zu Hause bleiben und nicht in Pflegeeinrichtungen betreut werden. Um Versorgungen vor Ort und das Selbsthilfepotenzial zu stärken, werde das Landespflegegesetz novelliert, kündigte Baaske heute nach der Kabinettssitzung in Potsdam an. Das Kabinett habe dem Gesetzentwurf zur zukunftssicheren Pflege zugestimmt.
Aktuell leben im Land rund 90.000 pflegebedürftige Menschen. Ihre Zahl wird nach Angaben des Ministeriums bis 2030 voraussichtlich auf mehr als 130.000 steigen. Mehr Pflegeheime zu bauen, könne nicht die einzige Antwort auf das Problem sein. Deshalb solle die Möglichkeit gestärkt werden, Menschen mehr zu Hause pflegen zu können. Viele Menschen seien dazu bereit, es scheitere manchmal an Kleinigkeiten wie Organisation eines Mittagstisches.
„Pflegestützpunkte sollen alle örtlich verfügbaren Angebote zu pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen gezielt miteinander verknüpfen und so eine Beratung aus einer Hand anbieten”, erläutert das Ministerium. Aktuell gebe es 16 Pflegestützpunkte im Land. Ein weiterer soll morgen in Falkensee (Havelland) eröffnet werden.
Mit dem Gesetz soll auch die Funktion des Landespflegeausschuss erweitert werden. Es soll nicht mehr nur das Ministerium, sondern alle beteiligten Stellen beraten und notwendige Entwicklungen thematisieren.
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Rösler will weniger Bürokratie und mehr Zeit für Pflege (Quelle: open-report.de 18.03.2011)
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Berlin 18.03.2011: Anträge, Formulare, Strichlisten: Gesundheitsminister Philipp Rösler will den täglichen Papierkrieg für Pflegekräfte und Angehörige bei der Betreuung alter Menschen eindämmen. "Wir wollen weniger Bürokratie", sagte der FDP-Politiker am Freitag in Berlin. "Wir wollen, dass Pflegekräfte wieder mehr Zeit haben für die Pflege. Wir wollen, dass der Mensch im Mittelpunkt steht."
Rösler beriet bei einem weiteren Pflegegipfel mit Experten, wie die vielfältigen Kontrollen und Dokumentationspflichten sinnvoller gestaltet werden können. Zudem ging es darum, wie Angehörigen bei Anträgen und Ähnlichem geholfen werden kann. Oft verbringen Pfleger und Familien viel Zeit mit dem Ausfüllen von Papieren, die unter anderem die Qualität der Pflege nachweisen sollen.
Rösler sagte, man wolle konkret darauf hinwirken, dass die Pflegekräfte weniger auf Papier und mehr mit elektronischen Hilfsmitteln arbeiten. Das könne Zeit sparen. Zudem soll das Verfahren der Krankenkassen zur Genehmigung von Hilfsmitteln wie Rollstühlen oder Krankenbetten noch einmal unter die Lupe genommen werden.
Rösler will auch prüfen lassen, ob Kontrolltermine diverser Instanzen in Heimen - Heimaufsicht, Medizinischer Dienst, Gewerbeaufsicht, Feuerwehr - gebündelt werden können. Darüber hinaus kündigte der Minister die Benennung einer "Ombudsperson" an, die alle Vorschläge zum Bürokratieabbau zusammentragen und in das anstehende Gesetzgebungsverfahren zur Pflegereform einbringen soll.
Mit der Reform sollen sowohl die Leistungen, als auch die Finanzierung der Pflegereform umgestellt werden. Die Pflegedialoge mit Betroffenen und Fachleuten sind als Vorbereitung gedacht. Mindestens zwei weitere solche Fachgespräche sollen noch folgen. Danach will Rösler Eckpunkte für sein Gesetz vorlegen.
Verbraucherschützer und Sozialverbände plädierten ebenfalls dafür, vor allem Angehörige von Bürokratie zu entlasten. Allerdings gehe es auch nicht ganz ohne Dokumentation, sagte der Gesundheitsexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband, Stefan Etgeton, der Nachrichtenagentur dapd. Wünschenswert seien bundesweit einheitliche Standards.
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung schlug vor, wiederkehrende, stets gleiche Abläufe wie Waschen, Windeln und Füttern nur noch bei Besonderheiten extra zu dokumentieren. "So könnte der Dokumentationsaufwand reduziert werden, ohne dass die Pflegequalität leidet", erklärte der Kassen-Verband.
Der Sozialverband VdK forderte vor allem eine Entlastung pflegender Angehöriger. "Sich im Behördendschungel zurechtzufinden und die vielen komplizierten Anträge auszufüllen, kostet die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen viele Nerven, Zeit und Geld", kritisierte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Sie forderte den Ausbau der Pflegestützpunkte in den Ländern. Die schwarz-gelbe Koalition sieht dieses Angebot aber skeptisch.
Die Deutsche Hospizstiftung erklärte, es sei eine "schräge Logik, dass mit mehr Dokumentation eine bessere Pflege geleistet wird". Auch eine vollständige Dokumentation sage nichts über die Qualität der Pflege aus.
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Bessere Beratung in der Pflege (Quelle: Schwarzwälder Bote 18.03.2011)
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Ortenau 18.03.2011: Während die Zahl von Pflegebedürftigen steigt, sink in der Gesellschaft zunehmend die Möglichkeit, innerhalb der Familie gepflegt zu werden. Auf der Grundlage eines 2008 in Kraft getretenen Gesetzes zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung hat der Landkreis nun einen Pflegestützpunkt eingerichtet, der kostenlos über Pflegeangebote informiert.
Den Pflegestützpunkt in Offenburg unterstützen vier Außenstellen in Offenburg vier Außenstellen in Achern, Kehl, Lahr und Haslach eingerichtet worden. Dort sollen in Zukunft wohnortnahe Beratungsmöglichkeiten angeboten werden. Das ursprüngliche Budget von 80 000 Euro pro Stützpunkt, das von den Kranken- und Pflegekasse sowie den jeweiligen Landkreisen getragen wurde, ist mit zusätzlichen Geldern des Kreises und der Kommunen auf 175 000 Euro aufgestockt worden. Sieben Mitarbeiter stehen seit Anfang des Monats für Beratungen zur Verfügung. Sozialdezernent Georg Benz sagte, dass die Stellen in die städtischen Beschäftigungsstrukturen eingebettet seien. Die Mitarbeiter stünden auch außerhalb der Sprechzeiten für persönliche Beratungsgespräche, die hauptsächlich auf die Möglichkeit häuslicher Pflege zielten, zur Verfügung. Geht es nach dem Sozialdezernenten, dann ist der Pflegestützpunkt bei der Weiterentwicklung der Altenhilfe ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Stützpunkte seien eine Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige, die sich mit dem Thema Pflege konfrontiert sähen. "Das Beratungsangebot bedeutet eine Stabilisierung des häuslichen Pflegemanagements", so Benz. Die Pflegestützpunkte sollen dabei präventiv arbeiten und ehrenamtliches Engagement in ihre Arbeit einbeziehen. Die Aufgabe der hauptamtlichen Stützpunktmitarbeiter betrifft neben der Beratung zu Pflegestufen und einer Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen deshalb auch eine Vernetzung mit ehrenamtlich tätigen Vereinen. Es seien oft kleine Dinge, die das Leben für Ältere in den eigenen vier Wänden unmöglich machten, sagte Joachim Kubitza, der in der Außenstelle in Kehl tätig ist. "Eine alte Frau kann zwar noch einkaufen, aber den Einkauf nicht mehr in den dritten Stock tragen", sagte er. Hier sollen die Pflegestützpunkte in der Vermittlung von Hilfen tätig werden. Sozialdezernent Benz wies in diesem Zusammenhang auf die Vielzahl von Nachbarschaftshilfen im Kreis hin.
Die Einrichtung der Pflegestützpunkte ist laut Projektleiterin Mirjam Schwab eine Reaktion auf den demografischen und sozialen Wandel. "Es geht immer ums Geld", erklärte Klaus Allgaier von der Außenstelle Kinzigtal. Oft wüssten die Menschen nicht, was ihnen von ihrer Pflegeversicherung zustehe. Genau aus diesem Grund seien die Beratungsangebote für Pflegebedürftige durchaus sinnvoll. Laut einer Berechnung des statistischen Landesamtes soll es im Jahr 2020 im Kreis ungefähr 13 000 pflegebedürftige Personen geben.
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Vorposten des Pflegestützpunkts (Quelle: Badische Zeitung 18.03.2011)
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Anlaufstelle: Im Rathaus kann man sich bei Günter Böhler über Hilfsangebote rund um die Pflege von Angehörigen informieren.
ST. BLASIEN 18.03.2011: Anfang Februar hat der Pflegestützpunkt am Landratsamt Waldshut seine Arbeit aufgenommen. Es besteht eine Kooperation mit den Gemeindeverwaltungen des Landkreises. Das Verbindungsglied zum Stützpunkt im St. Blasier Rathaus ist Günter Böhler, Sachbearbeiter für Rentenangelegenheiten und Soziales. Ab sofort kann man sich dort an ihn wenden mit Fragen rund um Pflege und Pflegebedürftigkeit. Dabei versteht er sich vor allem als Anlaufstelle für Erstgespräche und vermittelt die Kontakte zu weiteren Stellen.
Es geht um ein breites Themenspektrum. Etwa ob und wie im Einzelfall die Pflege in der Familie gefördert wird, ob bei der Anschaffung von Pflegehilfsmitteln wie Rollator oder Rollstuhl geholfen werden kann, wo man Rat und Hilfe bekommt, wenn man Haus oder Wohnung seniorengerecht umbauen will, oder welche Pflegeleistungen von der Krankenkasse bezahlt werden. Es gibt zahlreiche Hilfsangebote und Beratungsstellen, von denen Betroffene oft gar nichts wissen. Hier kann Günter Böhler Abhilfe schaffen. Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, geht es oft auch um finanzielle Fragen. Dann informiert er die Ratsuchenden darüber, welche Belege sie vorbereiten, welche Dokumente sie bereithalten müssen, wenn sie etwa einen Antrag auf Kurzzeitpflege oder auf Übernahme ungedeckter Heimkosten stellen wollen. Auch beim Ausfüllen der Anträge hilft er. In Zweifelsfällen bespricht er sich mit den Fachleuten vom Pflegestützpunkt in Waldshut.
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Im Alter gut und vor allem gesund leben (Quelle: Gelnhäuser Tageblatt 21.03.2011)
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Biebergemünd 21.03.2011: Informationstag der Alten- und Pflegezentren im Seniorenzentrum Kassel - Vorträge und Führungen
Bereits zum zweiten Mal luden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises am Wochenende zu einem großen Tag der Information ins Kasseler Seniorenzentrum ein. Mit zahlreichen Informationsangeboten, Demonstrationen, Vorträgen und Führungen durch die Einrichtung präsentierten sich die Organisatoren mit einem breiten Spektrum rund um das Thema „Gesundheit im Alter“.
Angesichts der demographischen Entwicklung in Deutschland wird mit diesen Angeboten wertvolle Unterstützung für pflegebedürftige Menschen, ihre Angehörigen und alle mit der Pflege Betrauten gegeben. So wurden zum Beispiel die speziellen Bedürfnisse in der Ernährung alter Menschen in einem Fachvortrag von Elke Lingenfelder (in Kooperation mit der Falken-Apotheke) thematisiert, Pia Munjic von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises informierte die Besonderheiten in der Versorgung von Menschen mit Demenz in der häuslichen Umgebung, ein weiterer Vortrag widmete sich dem „Tabuthema“ Inkontinenz. Die Zahnärztin Dr. Gabriela Robotka-Rau hielt praktische Tipps und Hilfen für die Zahnhygiene alter Menschen bereit. Gleichzeitig bot sie in ihrer rollstuhlgerecht ausgebauten Kasseler Praxis einen „Tag der Offenen Tür“ für alle Interessierten an.
Mit einem breiten Spektrum an Informationen und praktischen Demonstrationen boten die Aussteller weitere wertvolle Hilfen und Beratung rund um das Thema Pflege, soziale Versorgung und Gesundheit im Alter. Vertreten waren neben dem Pflegestützpunkt des Main-Kinzig-Kreises der Fachhandel MediPro von Renate Wolf, die Firma All In Diätik GmbH, der Vitaltreff, Physiotherapeutin Sabine Rieth mit ihrer mobilen Massagepraxis, die Zahnarztpraxis Dr. Robotka-Rau, die Spessart- und die Marien-Apotheke Biebergemünd sowie natürlich die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises selbst.
Begrüßt wurden die Besucher von Biebergemünds Bürgermeister Manfred Weber und Heimleiter Adrian Imkeller, musikalisch begleitet von Heinz Uffelmann, Lehrer an der Kasseler Alteburg-Schule. Ebenfalls beteiligt an diesem Tag waren Schüler und Schülerinnen der AlteburgSchule, die im Rahmen eines Unterrichtsprojektes bereits seit einiger Zeit regelmäßig das Kasseler Seniorenzentrum besuchen und hier mit den alten Menschen spielen oder auch einmal kleine Hausmeistertätigkeiten übernehmen - ihnen galt ebenfalls der Dank der Initiatoren für ihre Unterstützung beim Auf- und Abbau.
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Möglichst lange in eigenen vier Wänden leben (Quelle: az-web.de 23.03.2011)
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Stolberg 23.03.2011: «Der Anteil der Pflegebedürftigen in der Städteregion, die zu Hause gepflegt werden können, ist erfreulich hoch», erklärte Stephan Löhmann vom Pflegestützpunkt NRW im Haus der Städteregion Aachen. Mit seiner Kollegin Yvonne Berg erstattete er dem Ausschuss für soziale Angelegenheiten, Kultur und Sport der Stadt Stolberg einen detaillierten Bericht. Und zwar über die pflegerische Versorgung in der Städteregion Aachen. Rund 18.000, also 3,15 Prozent, der etwa 570.000 Einwohner der Städteregion seien derzeit pflegebedürftig, erläuterte Löhmann eingangs. Zirka 5000 davon werden stationär in Heimen betreut, ungefähr 13.000 aber könnten weiterhin in den eigenen vier Wänden verbleiben, was für viele Menschen im Alter oder mit Behinderungen ein wichtiger Faktor zur Erhaltung der Lebensqualität sei.
Damit ein Drittel von ambulanten Pflegediensten und zwei Drittel von ihren Verwandten oder Bekannten zu Hause versorgt werden können, bedürfe es vielfältiger Unterstützung, sagte Berg.
Die drei Pflegestützpunkte in der Städteregion informieren über alle pflegerischen und sozialen Leistungen und beraten sowohl die Pflegebedürftigen als auch die Angehörigen kostenlos zu ambulanter wie stationärer Pflege kompetent und kostenlos: «Wir unterstützen bei Antragstellungen und der Suche nach passenden Hilfsangeboten, informieren über die Begutachtung sowie die Leistungen der Pflegeversicherung und beraten auch zu Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige», führte Löhmann aus. Die Beratungen rund um das Thema Pflege können telefonisch, persönlich in einem der Pflegestützpunkte oder auch zu Hause bei den Pflegebedürftigen stattfinden.
Beratung auch zu Hause
Nicht selten müsse die Wohnung umgeplant und alten- oder behindertengerecht ausgestattet werden. Die Wohnberatung der Städteregion beantworte Fragen und helfe auch konkret bei der Umsetzung der jeweils notwendigen Maßnahmen: «Wir beraten individuell und neutral auch in der Wohnung des Pflegebedürftigen, zeigen Finanzierungsmöglichkeiten auf und unterstützen bei der Beantragung», beschrieb Berg.
Der Pflegestützpunkt in Stolberg befindet sich im Haus der AOK, Frankentalstraße 16, Telefonnummer: 02402/104125.
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Pflegestützpunkt öffnet
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Alb-Donau-Kreis 22.03.2011: Startschuss für die Pflegestützpunkte im Alb-Donau-Kreis: Zum 1. April öffnet die Beratungseinrichtung in Ulm, zum 1. Mai in Ehingen. Christiane Heubach (Ulm) und Sabine Böckeler arbeiten dort halbtags.
Unabhängige und umfassende Beratung sollen die Pflegestützpunkte im Land für Pflegebedürftige und ihre Angehörige bieten. Über die verschiedenen Angebote, die Pflegeeinrichtungen, ihre Leistungen und die möglichen finanziellen Hilfeleistungen - eben alles, was wichtig ist, wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig ist. Gestern nun wurde im Alb-Donau-Kreis der Startschuss für die beiden Pflegestützpunkte gegeben: Ab dem 1. April wird Christiane Heubach als Halbtageskraft im Pflegestützpunkt in Ulm, im Landratsamt in der Wilhelmstraße, arbeiten. Zum 1. Mai beginnt in Ehingen Sabine Böckeler in der Außenstelle am Sternplatz.
Wie Sozialministerin Monika Stolz (CDU) gestern sagte, ist das Land Baden-Württemberg bei diesem Thema einen "besonderen Weg" gegangen. "Uns war die unabhängige Beratung wichtig. Wir wollten aber keine Doppelstrukturen aufbauen, gleichzeitig auch niemanden verdrängen." Daher habe das Land unbedingt die Kommunen für die Pflegestützpunkte mit ins Boot holen wollen. Das sei mitnichten einfach gewesen. Letztlich sei es aber in der "Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte" gelungen, ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten. "Da, wo Pflegestützpunkt draufsteht, muss im ganzen Land das Gleiche drin sein", sagte Stolz. Mit dem Alb-Donau-Kreis seien nun 48 solcher Beratungsstellen eingerichtet, Ziel seien 50. "Unsere bisherige Erfahrung ist, dass sie sehr gut angenommen werden", sagte die Sozialministerin. Dennoch müssten weitere Erfahrungen gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet werden.
Finanziert werden die Pflegestützpunkte zu je einem Drittel von den Pflegekassen, den Krankenkassen und vom Kreis. Für jeden sind das rund 27 000 Euro. Zudem gibt es für die Anschubfinanzierung vom Ausgleichsfonds der Pflegekassen 50 000 Euro.
Landrat Heinz Seiffert sagte, die Pflegestützpunkte im Land seien eine gute Sache für die Menschen. Im Kreis ergänzten sie die weiteren Angebote perfekt. Einen kleinen Seitenhieb auf die Ministerin konnte sich Seiffert nicht verkneifen: "Es ist die Königsdisziplin, wenn man so was umsetzt, ohne dass das Land einen Pfennig dafür zahlen muss."
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"Betreutes Wohnen am beliebtesten” (Quelle: morgenweb.de 22.03.2011)
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Ludwigshafen 22.03.2011: Einen alten Baum, sagt der Volksmund, verpflanzt man nicht mehr. Umso wichtiger ist es deshalb, im Alter die richtige Wohnung zu haben. "Das ist ein ganz zentrales Thema, davon hängt alles ab", sagt Theresa Lee, die Abteilungsleiterin Seniorenförderung bei der Stadtverwaltung. "Damit steht und fällt die Entscheidung, wie lange man selbstbestimmt leben kann."
Lee muss es wissen, sie berät regelmäßig Bürger über das "Wohnen im Alter". Und mit denen überlegt sie zunächst, ob ihre derzeitige Wohnung altersgerecht ist, also etwa, ob sie einen Fahrstuhl hat, barrierefreie Zugänge oder eine Zentralheizung. Ist das der Fall, ist ein Umzug oft nicht nötig, selbst wenn die Betroffenen ihren Haushalt irgendwann nicht mehr alleine führen können.
"Das Netz der ambulanten Hilfen ist sehr gut ausgebaut in Ludwigshafen", sagt Lee. Das bedeutet, dass Senioren in den unterschiedlichsten Bereichen Unterstützung bekommen können: beim Einkaufen genauso wie beim Putzen, bei der Körperpflege oder einfach beim Spazierengehen. Welche Angebote es wo gibt, wissen am besten die sechs Pflegestützpunkte in der Stadt.
Für die meisten älteren Menschen reichen solche Hilfen schon. "Über 90 Prozent der Senioren leben in ganz normalen Wohnungen", sagt Lee. Doch wer sicher gehen möchte, dass das Mittagsschläfchen nicht von Kinderlachen unterbrochen wird oder mitten in der Nacht beim Nachbarn noch eine Party steigt, der kann auch in eine der sieben Seniorenwohnanlagen ziehen, in denen die älteren Menschen unter sich sind. 314 solcher Wohnungen bieten die städtische Wohnungsgesellschaft GAG und das Siedlungswerk Speyer in der Stadt an.
Wer nicht nur die Gemeinschaft von Gleichaltrigen, sondern auch etwas mehr Unterstützung sucht, ist besser beim betreuten Wohnen aufgehoben. 683 Apartments gibt es in 15 Einrichtungen der Stadt und anderer Träger. "Da hat man einen Ansprechpartner im Haus", erklärt Theresa Lee. Er hält nicht nur täglich Kontakt zu den Bewohnern, sondern hilft auch mal bei Behördengängen und organisiert Ausflüge oder Kaffeenachmittage.
"Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass das die beliebteste Wohnform bei den Senioren ist", sagt Lee. Allerdings sei das Angebot in jedem Haus etwas anders, weshalb man sich vorher umfassend beraten lassen sollte. Auch die Preise variieren: zwischen monatlich 250 Euro für eine kleine Wohnung und 1000 Euro für ein größeres Apartment. "Wir können mittlerweile auch schwere Pflegebedürftigkeit im betreuten Wohnen auffangen", sagt Lee. "Keiner muss mehr in ein Pflegeheim." Es sei denn, er verliere zeitweise die Orientierung.
Wer dennoch eine Einrichtung mit einem höheren Betreuungsgrad sucht und über das entsprechende Budget verfügt, kann auch in ein Seniorenappartement ziehen. In den insgesamt 201 Wohnungen in der Stadt werden die Menschen intensiver betreut, was aber seinen Preis hat: ab monatlich rund 1000 Euro.
Noch teurer ist naturgemäß die Wohnform mit der größtmöglichen Betreuung: die Pflegeheime. Zwischen 1800 und 3700 Euro monatlich kostet einer der 1452 Plätze in den zwölf Einrichtungen, die vornehmlich für Pflegebedürftige gedacht sind. Bei der Auswahl des richtigen Heims können die Pflegestützpunkte helfen. Denn die Differenzen beim Preis ließen nicht zwangsläufig auf Qualitätsunterschiede schließen, sagt Theresa Lee: "In Ausstattung und Betreuung haben sie sich inzwischen ziemlich angeglichen." Dreibett-Zimmer oder solche ohne Toilette und Dusche gebe es nicht mehr. Auch das Warten auf einen Platz gehöre der Vergangenheit an: "Heute ist es so, dass jeder Bürger, der aufgenommen werden will, auch ein Platz in Ludwigshafen bekommt - ohne größere Wartezeiten."
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Wenn Ton und Griff in der Pflege härter werden (Quelle:ptext.de 23.03.2011)
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Berlin 22.03.2011: Häusliche Pflege ist körperlich und psychisch enorm belastend. Wenn eine 80-Jährige ihren pflegebedürftigen Mann zum Beispiel alleine in die Duschkabine bugsieren muss, kann das eine Überforderung sein. Da kann es schon einmal passieren, dass sie gereizt ist und laut wird. "Wenn das ab und zu mal vorkommt, ist es nicht so tragisch. Ziehen sich Ärger und Aggressionen allerdings durch den ganzen Pflegealltag, sollten sich die Betroffenen Hilfe holen", rät Gabriele Tammen-Parr. Zu diesem Zweck hat die Sozialpädagogin vor elf Jahren die Berliner "Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer Menschen" - kurz "Pflege in Not" - gegründet und mit ihrer Kollegin Dorothee Unger aufgebaut. Für ihr Engagement erhielten sie kürzlich den Berliner Gesundheitspreis 2010.
Laut Tammen-Parr ist Gewalt in der häuslichen Pflege ein Tabuthema. Daher ist nur wenig erforscht, wie häufig Aggressionen zwischen Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen vorkommen. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. schätzt, dass jährlich etwa 600.000 alte Menschen über 75 Jahren von Gewalt in ihrem nahen Umfeld betroffen sind. "Die Dunkelziffer liegt allerdings mit Sicherheit viel höher", schätzt die Sozialpädagogin. Ihrer Erfahrung nach äußert sich Gewalt in der Pflege auf vielfältige Weise.
Häufiger als körperliche Auseinandersetzungen sind verbale Entgleisungen wie Schimpfen, Schreien und Drohen. Nicht immer sind nur die Pflegebedürftigen die Leidtragenden, sondern sie selbst machen mitunter den pflegenden Angehörigen das Leben schwer - etwa, indem sie ständig an ihnen herumnörgeln oder bewusst die Pflege erschweren.
Überforderung ist oft Ursache für Gewalt
Eine Ursache für Gewalt in der Pflege sieht die Sozialpädagogin in der Überforderung der pflegenden Angehörigen. "Die meisten Pflegenden fangen sehr engagiert an, sind jedoch durch die große Belastung mit der Zeit erschöpft", schildert sie ihre Erfahrungen. In Deutschland werden etwa zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen zu Hause gepflegt, die durchschnittliche Pflegedauer beträgt inzwischen 9,6 Jahre. Die Hauptpflegearbeit leisten Frauen, häufig sind es die Ehefrauen, Töchter und Schwiegertöchter der Pflegebedürftigen.
Problematisch ist auch, wenn es durch die Pflegesituation zu einem Rollentausch kommt. "In manchen Fällen müssen plötzlich Frauen wichtige Entscheidungen treffen, deren dominanter Ehemann früher alles bestimmt hat. Ein solcher Rollentausch kann zu Konflikten führen", weiß Tammen-Parr. Schwierig ist es beispielsweise, wenn der pflegebedürftige Ehemann die Hilfe durch einen Pflegedienst ablehnt, während die pflegende Ehefrau dringend Entlastung benötigt. Dazu kommt, dass sich Frauen oft weit über ihre Grenzen hinaus belasten und sich zu spät Unterstützung holen. Eine Konfliktsituation kann zudem entstehen, wenn die Angehörigen dem alten Menschen versprochen haben, ihn auf keinen Fall ins Pflegeheim zu geben und dann feststellen, dass sie die Pflege nicht mehr bewältigen können.
Nicht selten brechen während der Pflege außerdem ungelöste Familienkonflikte auf, die jahrzehntelang unter den Teppich gekehrt wurden. "Pflege bedeutet immer Beziehungsarbeit, bei der sich die Beteiligten sehr nahe kommen - oft näher, als ihnen lieb ist", weiß Tammen-Parr. Das kann belastend sein und zu Enttäuschungen führen.
Bei Problemen das Gespräch suchen
Die Sozialpädagogin rät pflegenden Angehörigen, sich nicht für negative Gedanken und Aggressionen zu schämen, sondern das Gespräch zu suchen. An die Berliner Beratungsstelle "Pflege in Not" wenden sich monatlich durchschnittlich 150 Hilfesuchende. Die meisten sind pflegende Angehörige, die merken, dass sie Dinge tun, die sie nicht tun wollen, dass ihr Ton lauter und ihre Handgriffe härter werden.
In Gesprächen mit den Betroffenen suchen Tammen-Parr und ihre Kolleginnen nach den Ursachen für die Aggressionen und versuchen, Schritt für Schritt gemeinsam eine Lösung zu finden. Das können Entlastungsmöglichkeiten sein oder die Erkenntnis, dass sich bestimmte Wünsche nicht erfüllen werden. "Beispielsweise litt eine pflegende Tochter sehr darunter, dass ihre Mutter ihr wenig Wertschätzung entgegen brachte", erzählt Tammen-Parr. "Dies war schon früher der Fall und änderte sich auch nicht, obwohl sie ihre Mutter aufopfernd pflegte. Nachdem die Tochter dies schweren Herzens akzeptiert hatte, wurde die Pflege für sie leichter."
Generell können sich pflegende Angehörige bei Problemen an die Experten der AOK sowie an den örtlichen Pflegestützpunkt wenden. Sie können ihnen mit Adressen von Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen weiterhelfen. Fachleute der AOK beantworten zudem im Ratgeber-Forum "Pflege" im Internet Fragen zu Themen aus dem Pflegealltag.
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Versorgung zu Hause wird immer wichtiger (Quelle: Ostfriesen Zeitung 22.03.2011)
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Der Wittmunder Pflegestützpunkt informiert Betroffene und Angehörige über Hilfsangebote. Die Einrichtung in der Friedenstraße 1 wurde offiziell vorgestellt. Zwei Mitarbeiter sind bereits seit Januar für sie tätig.
Wittmund 22.03.2011: "Wir müssen die häusliche Pflege ermöglichen, um teure Heimunterbringung zu vermeiden", sagte der Wittmunder Landrat Matthias Köring bei der Vorstellung des Pflegestützpunktes. Er informierte mit Kreissozialamtsleiter Uwe Cassens sowie den Mitarbeiterinnen Sylvia Kumm und Anne Schierenberg über die neue Beratung, die es seit Januar gibt. "Wir wollen Menschen über pflegerische, medizinische und soziale Leistungen unabhängig und aus einer Hand informieren", hieß es. Betroffene sollten nicht mehr von "Pontius bis zu Pilatus" laufen müssen.
Es gehe dabei unter anderem um Pflegedienste, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Versorgung im Pflegeheim in der Kurzzeit- oder Tagespflege sowie um die Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung sowie um weitere Hilfen im Alter. Die Beratung könne telefonisch, im Stützpunkt in der Friedenstraße 1 in Wittmund oder bei Bedarf auch zu Hause erfolgen. Die Auskünfte würden Betroffenen und ihren Angehörigen kostenlos und neutral erteilt.
Zur Finanzierung bekommt der Landkreis Wittmund pro Jahr 30 000 Euro von den Pflegekassen. Anne Schierenberg arbeitet sieben und Sylvia Kumm 26 Stunden pro Woche im und für den Pflegestützpunkt. Sollte mehr Geld benötigt werden, schieße dies der Landkreis zu. Der Pflegestützpunkt ist montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet und unter Telefon 0 44 62 / 20 51 517 erreichbar.
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Interessantes zum Thema Pflege (Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Düren 21.03.2011)
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Jülich 21.03.2011: In Folge des demographischen Wandels leben die Menschen in Deutschland heute über 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Alter bedeutet jedoch nicht nur Engagement, Lebenskraft und Mobilität. Derzeit leben rund 460.000 pflegebedürftige Menschen in NRW, die Zahlen werden weiter steigen. Anfang 2010 wurde neben der Koordinationsstelle "Pro Seniorinnen und Senioren" die Pflegeberatungsstelle des Kreises Düren im Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren angesiedelt. Zudem richteten die Kranken- und Pflegekassen und der Kreis Düren sogenannte Pflegestützpunkte ein, welche vielfältige Hilfen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bieten, bekannt machen und vernetzen. Vor diesem Hintergrund lädt das Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren am Donnerstag, 31. März, von 9.30 bis 13.30 Uhr ins Kreishaus Düren, Raum 158 zum 20. ISaR-Plenum als Kooperationsveranstaltung mit den Pflegestützpunkten und der Pflegeberatungsstelle des Kreises Düren ein.
"Rund um Pflege" lautet der Themenschwerpunkt der Veranstaltung, die gleichzeitig die Zusammenarbeit mit den Pflegestützpunkten anstoßen soll. Dabei gibt es Informationen zu Gegenwart und Zukunft der Pflegeausbildung. Auch stellen sich die Hospizbewegung Düren-Jülich sowie die Altenpflegeschule am St. Marien-Hospital vor. Vor der Pause wird die bis zum 30. April im Dürener Kreishaus stattfindende Ausstellung "Ich will Freiheit beim Malen" von Eberhard Warns präsentiert. Elke Lachmann erläutert das Projekt "Hunde bauen Brücken - schaffen Vertrauen". Für Humor sorgt Manfred Paier alias Dr. Clown mit seinem Vortrag "Demenz und Humor".
Abschließend gibt es Informationen aus der ISaR und zu aktuellen Projekten, zudem werden Perspektiven der Zusammenarbeit mit den Pflegestützpunkten erläutert. Die Besucher haben überdies die Möglichkeit, sich auf einem "Markt der Möglichkeiten" umfassend zum Thema Pflege zu informieren.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren, Koordinationsstelle "Pro Seniorinnen und Senioren des Kreises Düren" bei Monika Sandjon, Telefon 02421/22-2250.
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