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>> Startseite >> Pflegestützpunkte >> Mecklenburg-Vorpommern


 


 

aktualisiert 02.02.2012

Mecklenburg-Vorpommern
Das Wappen des Landes Mecklenburg-Vorpommern

 


 

 


 

Schwerin 07.09.2010. Nach der abschließenden Beratung im Sozialausschuss zum Thema „Zukunft der Sozialhilfe in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärte der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jörg Heydorn:
“Das Sozialhilfefinanzierungsgesetz regelt den – nach dem Finanzausgleichsgesetz – größten Finanztransfer vom Land an die Kommunen. Die SPD-Fraktion hat daher ein hohes Interesse an einer sachgerechten Ausgestaltung dieses Gesetzes. In regelmäßigen Abständen wird dieses Gesetz fortgeschrieben und aktualisiert, so auch mit der aktuellen Novellierung.
Uns ist wichtig, dass hilfebedürftige Menschen genau die Unterstützung erhalten, die ihrer individuellen Situation gerecht wird. Dabei ist es zweitrangig, ob sie in der eigenen Wohnung oder einer stationären Einrichtung leben. Ein wichtiger Meilenstein in diesem Zusammenhang ist die Errichtung von sogenannten Pflegestützpunkten.


Wo Sie bereits heute kompetente und umfassende Hilfe in den Pflegestützpunkten erhalten, erfahren Sie durch einen Klick auf den Stadtnamen in der nachstehenden Tabelle.

Güstrow

Pasewalk

Rostock

Schwerin

Stralsund

Wismar

Format: B
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Mecklenburg-Vorpommern - Ein Streifzug        www.mecklenburg-vorpommern.de   

MV-Schweriner Schloss

Schweriner Schloss

MV-Stralsund

Rathaus Stralsund

Mecklenburg-Vorpommern ist 23.180,14 km² groß und hat 1.679.682 Einwohner. Es gliedert sich in zwölf Landkreise und sechs kreisfreie Städte auf, die Landeshauptstadt ist Schwerin mit 96.000 Einwohnern.

Mecklenburg-Vorpommern ist gegenwärtig das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland, die Hansestadt Rostock ist mit etwa 200.000 Einwohnern die einzige Großstadt im Land.
Rostock ist das größte der vier Oberzentren des Landes, gefolgt von Stralsund und Greifswald (zusammengerechnet 112.000 Einwohner). Das Land Mecklenburg-Vorpommern besteht aus insgesamt 842 politisch selbständigen Städten und Gemeinden. Diese teilen sich auf in: 6 kreisfreie Städte, 836 kreisangehörige Städte und Gemeinden.
Mecklenburg-Vorpommern grenzt im Norden an die Ostsee, im Westen an Schleswig-Holstein und Niedersachsen, im Süden an Brandenburg und im Osten an Polen. Während es unter den 16 Ländern in Deutschland das flächenmäßig sechstgrößte ist, haben lediglich das Saarland und Bremen weniger Einwohner als Mecklenburg-Vorpommern, das somit die geringste Einwohnerdichte aller Bundesländer hat.

MV-Rostock

Ansicht von Rostock

MV-Panorama Stralsund

Panorama von Stralsund

Die Stadt Stralsund liegt am Stralsund, einer Meerenge der Ostsee, und wird auf Grund ihrer Lage als Tor zur Insel Rügen bezeichnet. Die Stadt ist zusammen mit Greifswald eines der vier Oberzentren des Landes. Die Altstadt gehört seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe mit dem Titel Historische Altstädte Stralsund und Wismar.
Dominierende Wirtschaftszweige Mecklenburg-Vorpommerns, das im bundesweiten Vergleich die dritthöchste Arbeitslosigkeit aufweist, sind der industrielle Schiffbau, die Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie sowie der Tourismus und die Gesundheitswirtschaft. Im Land befinden sich drei der 14 deutschen Nationalparks und damit mehr als in jedem anderen deutschen Bundesland.


Mecklenburg-Vorpommern hat etwa 1700 km Küstenlänge und damit die längste Küste aller deutschen Bundesländer. Die Küste ist besonders im östlichen Teil (Vorpommern) stark gegliedert. Die größten Inseln sind Rügen, Usedom, Poel  und Hiddensee.

Die größten Seen wie die Müritz, der Schweriner See und der Plauer See befinden sich in der Mecklenburgischen Seenplatte. Insgesamt gibt es in Mecklenburg- Vorpommern 2028 Seen mit einer Gesamtfläche von 738 km².
Vor allem die Inseln Usedom und Rügen (inkl. Hiddensee) im Landesteil Vorpommern sind Schwerpunkte des Tourismus in Deutschland, ebenso wie die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und die mecklenburgischen Seebäder wie z.B. Heiligendamm, Graal-Müritz oder Kühlungsborn. Die Ostseeregion, vor allem die Inseln Rügen und Usedom, hat die deutschlandweit höchste Zahl an Sonnentagen.

MV-Kreidefelsen Rügen

 Kreidefelsen auf Rügen

MV-Seebrücke Sellin

Seebrücke Sellin

MV-Abendstimmung auf dem Darß

Abendstimmung am Darß

MV-Mecklenburgische Seenplatte

Mecklenburgische Seenplatte


Format: D   
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Ein kleiner Exkurs -  Die Geschichte der Hanse

Hanse-Karte

Die Hanse war eine Organisation von niederdeutschen Fernkaufleuten, der rund 70 große und 100 bis 130 kleinere Städte angehörten. Diese Städte lagen in einem Gebiet das heute sieben europäische Staaten umfasst: von der niederländischen Zuidersee im Westen bis zum baltischen Estland im Osten und vom schwedischen Visby im Norden bis zur Linie Köln-Erfurt-Breslau-Krakau im Süden. Aus diesem Raum heraus erschlossen sich die hansischen Fernkaufleute einen wirtschaftlichen Einflussbereich, der im 16. Jahrhundert von Portugal bis Russland und von den skandinavischen Ländern bis nach Italien reichte, ein Gebiet, das heute 20 europäische Staaten einschließt. In ihrer Blütezeit war die Hanse so mächtig, dass sie zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen Interessen Wirtschaftsblockaden gegen Königreiche und Fürstentümer verhängte und im Ausnahmefall sogar Kriege führte.

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Vom 13. bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte die Hanse weitgehend den Fernhandel des nördlichen Europa, konnte aber nie eine Monopolstellung erringen. Die hansischen Kaufleute versorgten West- und Mitteleuropa mit den Luxuswaren, Nahrungsmitteln und Rohstoffen des nördlichen und östlichen Europa. Hierzu gehörten z.B. Pelze, Wachs, Getreide, Fisch ebenso Flachs, Hanf, Holz und Holzbauprodukte wie Pech, Teer und Pottasche. Im Gegenzug brachten die Hansekaufleute in diese Länder die gewerblichen Fertigprodukte des Westens und Südens wie Tuche, Metallwaren, hier insbesondere Waffen, und Gewürze.
Zentrale Umschlagsplätze dieses Handels waren die Kontore der Hanse in Novgorod in Nordwestrussland (St. Peterhof), in Bergen in Norwegen (Deutsche Brücke), in Brügge in Flandern und in London in England (Stalhof). Daneben unterhielt die Hanse von Russland bis nach Portugal über halb Europa verteilt zahlreiche kleinere Niederlassungen, die sogenannten Faktoreien.

Die Fernkaufleute verfolgten handelswirtschaftliche Ziele. Seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts versuchten die Hansestädte jedoch, eine festere Bündnisorganisation zur gegenseitigen Unterstützung gegen adlige Herrschaftsansprüche zu schaffen. Mit diesem festeren Zusammenschluss wollten sie auch Problemen begegnen, die durch die wachsende Konkurrenz englischer, italienischer und süddeutscher Kaufleute und holländischer Frachtfahrer und durch die staatliche Erstarkung in den Zielländern des Handels entstanden. Der Druck von außen war somit der Grund dafür, dass sich die stede van der dudeschen hense enger zusammenschlossen.

Die Entwicklung ließ sich jedoch nicht aufhalten und führte dazu, dass der Einfluß der Hanse zurückging, wenn auch der Handel im 16. und frühen 17. Jahrhundert noch enorme Zuwächse aufwies. Die aufkommenden nationalen und territorialen Wirtschaften ließen einer überregionalen Handelsgemeinschaft wie der der Hansekaufleute und Hansestädte keinen Raum mehr. Im Jahre 1669 fand in Lübeck der letzte Hansetag der historischen Hanse statt. (Quelle: hanse.org)


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