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aktualisiert 02.02.2012
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Hessen
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Politik für ältere Menschen setzt bei dem an, was ältere Menschen selbst wollen - nämlich so weit wie möglich selbst bestimmt leben. Es ist daher das wichtigste Leitziel hessischer Seniorenpolitik, ältere Menschen in der Selbstständigkeit ihrer Lebensführung zu unterstützen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben zu fördern. Darüber hinaus schafft sie die Infrastruktur für eine menschenwürdige Betreuung bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit. "Politik für ältere Menschen - so Frau Silke Lautenschläger, Hessische Sozialministerin, muss bei dem ansetzen, was ältere Menschen selbst wollen. Zeitgemäße Seniorenpolitik kann sich daher nicht nur an hilfebedürftige Personen richten, sondern sie muss vor allem dem Gedanken Rechnung tragen, dass Menschen so weit wie möglich selbstbestimmt leben wollen.
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Wo Sie bereits heute kompetente und umfassende Hilfe in den Pflegestützpunkten erhalten, erfahren Sie durch einen Klick auf den Stadtnamen in der nachstehenden Tabelle.
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Hessen verfügt über eine Grundfläche von 21.114,94 km² und hat ca. 6.069.333 Einwohner. Die Hauptstadt von Hessen ist Wiesbaden mit 275.000 Einwohnern, die größte Stadt ist Frankfurt am Main mit ca. 660.000 Einwohnern ( ca. 2 Mio. Einwohner mit dem näheren Umland)
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Das Rhein-Main-Gebiet besitzt nach dem Ruhrgebiet die größte Industriedichte in Deutschland. Von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung sind die chemische und pharmazeutische Industrie. Durch Proklamation der amerikanischen Militärregierung vom 19. September 1945 wurden die Grundlagen für das heutige Bundesland Hessen geschaffen. Mit der Annahme der Verfassung des Landes Hessen, durch die Volksabstimmung am 1. Dezember 1946, wurde aus dem zuvor gebildeten „Groß-Hessen“ das Land „Hessen“.
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Hessen hat keine sehr großen natürlichen Seen. Vier der größten Stauseen des Landes liegen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Im Nordwesten Hessens liegt der Edersee, dieser ist der größte See in Hessen.
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Erbaut wurde die Sperrmauer von 1908-1914. Die Maße der Mauer: Stärke der Sohle 36 Meter, Krone sechs Meter, Länge der Sohle 200 Meter, an der Krone 400 Meter, Höhe 48 Meter, Mauervolumen 300 000 Kubikmeter.
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Edersee-Staumauer
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Der Bau der Talsperre gab mehr als 1000 Menschen Arbeit. Am 14. August 1914 sollte das Jahrhundertbauwerk dann mit dem ersten Vollstau eingeweiht werden. Alle Vorbereitungen für ein großes Fest waren getroffen. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. mit Gemahlin, das waldeckische Fürstenpaar und viel Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kultur hatten zugesagt. Doch 14 Tage vor dem Fest, am 1. August 1914, brach der Erste Weltkrieg aus. Die Feierlichkeiten wurden abgesagt. So sind Talsperre und Edertal niemals eingeweiht worden. Der 17. Mai 1943 war der schwärzeste Tag in der Geschichte des Edertals. In einer hellen Vollmondnacht wurden die Bewohner der Edertalgemeinden plötzlich durch tief kreisende Bomber aufgeweckt. Die doppelrumpfigen, langsam fliegenden Maschinen kamen so niedrig, dass man die Piloten in der Kanzel erkennen konnte. Mit unvorstellbarer Wucht schossen die Wassermassen des randvollen Sees durch ein 70 Meter breites und 20 Meter tiefes Loch, das die Wasserbomben gesprengt hatten. Aus der Eder-Talsperre liefen pro Sekunde 2000 cbm Wasser aus. Die Menschen in den unterhalb des Stausees gelegenen Dörfer waren nicht vorgewarnt. Die sechs Meter hohe, alles mit sich reißende Flutwelle verursachte unsägliches Leid bei Menschen und Tieren sowie Schäden an Gebäuden und Ländereien. (Quelle: roland-harder.de- Die Geschichte des Edersees)
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Der Bau des Edersees war schon damals nicht ganz unstritten er geschah um die Versorgung des gerade gebauten Mittellandkanals, eine Regulierung der Eder zum Hochwasserschutz und die Stromgewinnung das Ziel. Die Leidtragenden des Projektes waren vor allem die Bewohner der Dörfer Berich, Bringhausen und Asel, da ein Großteil der Gebäude auf dem
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heutigen Seegrund standen.Um die etwa 900 direkt betroffenen Bewohner umsiedeln zu können, wurde 1906 extra ein Enteig- nungsgesetz verabschiedet. Man kann sich vorstellen, wie schwer es den Menschen gefallen sein muss, ihre Höfe und Dörfer, die über Generationen Heimat gewesen sind, für einen See, von dem sie selbst keinerlei Nutzen hatten, aufzugeben, um an einem anderen Ort ganz neu anzufangen. Die verlassenen Gebäude wurden von den Kaiserlichen Pionieren weitgehend gesprengt und die Friedhöfe mit Betonplatten versiegelt.
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Die Reste der Klosterkirche von Berich und die Überbleibsel eines Brückenpfeilers tief im heutigen Edersee. Bilder von Stefan Baehr 2005 - Quelle: taucher-net.de
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Von den meisten Gebäuden sind heute nur noch die Grundmauern und die Kellergewölbe vorhanden. Lediglich die alte Ederbrücke bei Alt-Asel ist noch sehr gut erhalten und taucht bei niedrigen Wasserstand auf.
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