Pflegestützpunkte-online.de-ein Verzeichnis aller deutschen Pflegestützpunkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Niedersachsen

Am 28.05.2009 wurde der Weg für Pflegestützpunkte in Niedersachsen freigemacht. Das Niedersächsische Sozialministerium unterzeichnete gemeinsam mit den niedersächsischen Kranken- und Pflegekassen, dem Niedersächsischen Städtetag und dem Niedersächsischen Landkreistag am 28.05.2009 die entsprechende Rahmenvereinbarung zur Einrichtung von Pflegestützpunkten.

Das niedersächsische Modell sieht vor, dass Pflegekassen und Kommunen eigenverantwortlich in jedem Landkreis und kreisfreier Stadt mindestens einen Pflegestützpunkt einrichten. Die Qualifikation der hier eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientiert sich dabei an den Kriterien von Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern.

Die Leistungen der Pflegestützpunkte umfassen vor allem:

- Pflegebedürftige, Angehörige oder sonst interessierte Personen umfassend und unab-
   hängig zu möglichen Sozialleistungen zu beraten,
- Kontakt zu der jeweils zuständigen Pflegekasse herzustellen,

Offizielles Logo der Pflegestützpunkte in Niedersachsen

- eine Angebotslandkarte der pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote zu erstellen und aktuell
  zu halten,
- auf eine Koordination derjenigen Dienste hinzuwirken, die eng zusammenarbeiten müssen, um eine umfassende
  und nahtlose Unterstützung und Hilfe zugunsten von pflegebedürftigen Menschen sicherzustellen.

Bisher waren Seniorenservicebüros und Pflegestützpunkte jeweils eigenständige Einrichtungen. Während die Seniorenservicebüros in den Kommunen als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen und Dienstleistungen rund um das Thema Alter dienten, mussten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zusätzlich einen Pflegestützpunkt aufsuchen, um zu Fragen mit Pflegebezug differenzierte Auskünfte zu erhalten - die Pflegestützpunkte werden von den Pflegekassen und den kommunalen Trägern finanziert. Diese inhaltliche Trennung brachte Doppelstrukturen und zusätzliche Wege mit sich. Deshalb sollen diese Angebote auf Initiative der niedersächsischen Sozialministerin nun unter einem Dach zusammengefasst werden. Wo aufgrund gewachsener Strukturen eine räumliche Zusammenlegung nicht möglich ist, sollen die beiden Einrichtungen künftig zumindest eng kooperieren.

„Wir gestalten die Beratung umfassend und transparent", erläutert Ministerin Cornelia Rundt: „Wenn Ratsuchende eine Beratung aus einer Hand erhalten, dann spart das nicht nur Zeit und Wege, es macht das Leben der Betreffenden und ihrer Angehörigen einfacher." Der Anteil der älteren Menschen in unserer Gesellschaft steigt fortlaufend. Bereits heute ist jede vierte Person in Niedersachsen älter als 60 Jahre. Gerade angesichts dieser Entwicklung verbessert Niedersachsen das Beratungsangebot für Seniorinnen und Senioren. „Unsere Aufgabe ist es, nicht lediglich auf den demografischen Wandel zu reagieren, sondern vielmehr mit Hilfe aktiver Politik darauf vorbereitet zu sein, neue Chancen zu erkennen und den Wandel zu gestalten", sagt Rundt: „Die neuen Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen werden ein breit gefächertes gemeinsames Informations- und Beratungsangebot vorhalten.

Wo Sie bereits heute kompetente und umfassende Hilfe in den Pflegestützpunkten erhalten, erfahren Sie durch einen Klick auf den Stadtnamen.

Alfeld

Aurich

Bad Gandersheim

Bad Nenndorf

Braunschweig

Bremervörde

Bückeburg

Cuxhaven

Duderstadt

Einbeck

Emden

Göttingen

Hannover

Hann. Münden

Helmstedt

Hildesheim

Leer

Lüneburg

Meppen

Norden

Northeim

Oldenburg

Osnabrück

Osterode am Harz

Rinteln

Rotenburg a. Wümme

Soltau

Stadthagen

Uelzen

Uslar

Verden

Walsrode

Wittmund

Wolfsburg

 

 


Quelle: Sozialministerium Niedersachsen, Neustrukturierung der Senioren- und Pflegestützpunkte 5/2014

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