Pflegestützpunkte-online.de-ein Verzeichnis aller deutschen Pflegestützpunkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brandenburg

“Im Land Brandenburg leben heute  über 562.000 Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Das sind rund 22 Prozent der Gesamtbevölkerung (Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus 2011). Bis 2020 wird bereits jeder Vierte und ab 2030 schon jeder Dritte im Land Brandenburg über 65 Jahre alt sein und damit zu den Seniorinnen und Senioren zählen.
Die Gruppe der Älteren ist heute genauso vielschichtig und bunt wie die aller anderen Generationen.

Sie umfasst bis zu drei Generationen. Die prägenden Faktoren sind nicht die erreichten Lebensjahre, sondern die Lebensbedingungen - also Gesundheit, erlernte Fähigkeiten, Erfahrungen und Verhaltensweisen, Einkommen und Vermögen, die Lebensstile und Wertvorstellungen, die sozialen Netzwerke sowie die persönlichen Biografien. Manche brauchen Hilfe und andere leisten Hilfe, manche pflegen und andere werden gepflegt. Die Seniorenpolitik des Landes geht daher von einer Vielzahl unterschiedlicher Lebenssituationen und Lebensstilen älterer Menschen aus.

Drei Viertel der heute rund 90.000 pflegebedürftigen Menschen (mit Pflegestufe) in Brandenburg werden zu Hause betreut. Damit nimmt das Bundesland Brandenburg in Bezug auf die häusliche ambulante Pflege neben Hessen
(74 %) und Thüringen (72 %) einen Spitzenplatz ein. Wie überall in Deutschland sind es in der Mehrzahl Frauen, die sich beispielsweise um Mütter, Väter, Schwiegermütter, Schwiegerväter aber auch Kinder und PartnerInnen kümmern. Viele von ihnen übernehmen diese anstrengende und anspruchsvolle Aufgabe ganztags; über 21.000 Berufstätige unterstützen die pflegebedürftigen Angehörigen nach der Arbeit und an den Wochenenden.

Die vorhersehbare demografische Entwicklung wird noch viel mehr Menschen in eine solche aufreibende Doppelbelastung einspannen: Bis 2030 soll sich die Zahl der Pflegebedürftigen über 65 Jahre um mehr als 90 % erhöhen.

Pflegestützpunkte sind für Fragen rund um die Pflege erste Anlauf- und Informationsstelle. Sie sollen umfassende Beratung und Unterstützung leisten, wenn es darum geht, Pflegebedürftigkeit in der eigenen Wohnung zu meistern. Die Leistungen der Pflegestützpunkte sind unentgeltlich. Sie richten sich an Personen, die direkt oder indirekt von Pflege betroffen sind oder sich vorbeugend mit den Folgen von Pflegebedürftigkeit befassen wollen.

Offizielles Logo der Pflegestützpunkte des Landes Brandenburg

Betrieben werden Pflegestützpunkte gemeinsam von Pflege- und Krankenkassen sowie den Landkreisen oder kreisfreien Städten. So können unterschiedliche Kompetenzen und Zuständigkeiten bürgerfreundlich unter einem Dach miteinander vernetzt werden. Aus einer Hand erhalten die Betroffenen auf diese Weise schnell und kompetent Informationen zu den wohnortnahen Angeboten pflegerischer, medizinischer und sozialer Leistungen. Zu den Aufgaben der Pflegeberaterinnen und Pflegeberater in den Stützpunkten gehört es, Pflegebedürftigen ein Fallmanagement anzubieten. Auf Wunsch werden die erforderlichen Unterstützungsangebote dem Bedarf entsprechend koordiniert und der Pflegeprozess über längere Zeit begleitet.”   

Wo Sie kompetente und umfassende Hilfe in den Pflegestützpunkten erhalten, erfahren Sie durch einen Klick auf den Stadtnamen.

Brandenburg

Cottbus

Eberswalde

Eisenhüttenstadt

Erkner

Falkensee

Forst

Frankfurt/Oder

Herzberg

Luckenwalde

Lübben

Neuruppin

Oranienburg

Perleberg

Potsdam

Schwedt

Senftenberg

Strausberg

Werder

 

Unter dem Titel „Alt werden im Land Brandenburg“ hat die Landesregierung im Jahr 2007 die Leitlinien zur Seniorenpolitik entwickelt und sich damit eine programmatische Grundlage zur Gestaltung von Seniorenpolitik gegeben.

Die Landesregierung begreift Seniorenpolitik als „Politik des aktiven Alterns“. Sie will notwendige Rahmenbedingungen schaffen, die eine aktive Teilhabe von Seniorinnen und Senioren am sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und bürgerschaftlichen Leben ermöglichen und fördern. Dies setzt u.a. auch eine alternsgerechte, barrierefreie Gestaltung von Wohnraum und Infrastruktur voraus.


 (Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie)

  zum Seitenanfang


Wir über uns          Kontakt           Mediadaten           Impressum/AGB

pflegestützpunkte-online.de seit 2008